Heute morgen fantastischer Morgenhimmel. Lila rosa orange grau.
Hätte ich auch gleich wissen können, dass das schlechte Laune gibt. Weil Föhn.
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Ich höre Eleanor Rigby in der S-Bahn und fange fast zu heulen an.
Funktioniert zuverlässig seit ca. 40 Jahren. Auch wenn ich damals noch kein Englisch konnte. Lonely people musste mir niemand übersetzen.
Überhaupt: die Musik, die ich von meinem Onkel mit seinem Tonbandgerät vermacht bekommen habe. AFN-Aufnahmen. Ganz viel Beach Boys. Goood goood goood good vibrations. Dazwischen viel englisches Gequatsche, von dem ich nicht ein Wort verstanden habe.
Und vermutlich auch Eleanor Rigby. Oder war die auf der einzigen Beatles-Platte meiner Eltern? Außer “Hair” der einzige Lichtblick in der schmalen Plattensammlung meiner Eltern.
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Ein Zug mit lauter kleinen runden Autos fährt vorbei, Richtung München. Wo der wohl herkommt? Aus Österreich (baut da wer Autos?)? Vom Schwarzen Meer? Aus Triest? Eulen nach Athen.
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Vor mir läuft der Mann, der den Absprung nicht geschafft hat und immer noch bei seiner Mutter wohnt. Sicher Ende 50. Hat bestimmt vorgehabt, auszuziehen. Erstmal fertig studieren, dann den Doktor. Dann nicht genug Geld. Dann Vater gestorben und wollte Mutter nicht alleine lassen. Und irgendwann war es zu spät. Jetzt geht sie kaum noch aus dem Haus. Schwerfällig auf zwei Stöcken. Er schleppt in Tüte und Rucksack die Einkäufe nach Hause.
Oder alles ganz anders.
Ah, look at all the lonely people.


